Fechsung des Rt.Wortfux

Wie soll ich beginnen

Schlaraffen hört, hört jetzt alle, alle zu

Wie soll ich beginnen,
wo soll ich sie festmachen
Diese meine innere Verweigerung
Wie soll ich sie begründen
wenn in der Nähe die Entfernung wächst
und das edle Band sich löst
wie, wenn ich selbst es nicht weiß…

Wie soll ich meine Worte wählen,
wie soll ich sie heben
über die geistigen Flügel der Schlaraffia
auf das Gehör sie nun finden mögen?
Wie, wenn ich riefe,
würde man mich denn hören?

Der Zauber der jeden Anfang innewohnt,
er ist verloschen,
die Neugierde die mich trieb,
sie ist verflogen.
nur schleppend
finden meine Schritte zur Pforte hin.
Aus dem glühenden Neuling
entwächst ein stiller Beobachter
er findet die Wörter nicht mehr,
und will sie nicht mehr haben,
um sich mitzuteilen, den Seinen im Reych

Die Welt der Alta, schlaraffische Heimat,
die so viel Erstrebenswertes in sich barg,
diese Welt, sie scheint sich los zu lösen.
Du klammerst dich an sie,
doch halten wirst du sie nie.
Wo, wo findest Du sie wieder?

Des Abends schleichst leise Du
um die Schlaraffenburg herum
lauschst an den alten Fenstern nun
Bekannte Stimmen dringen an dein Ohr
Das Lachen Du nimmst es wahr
Und irgendwie kommt sie hervor,
Die Sehnsucht nach Schlaraffia

Du siehst es deutlich und klar,
diese wundersame Scheinwelt,
sie gleicht der Wahren doch aufs Haar.
und spiegelt sie
deutlich und klar.

Du erkennst die unsichtbaren Bindungen,
die Bünde im Bund
Du siehst die Eitelkeiten,
vor allem auch die eigenen,

Du hast sie alle gehört,
die großen Denker die eifrigen Erzähler
die Dauerredner die Reduzierer
die gewandten Wortkünstler die stillen Mitteilsamen
die Bescheidenen
die Übermütigen die Besonnenen
die Lauten und die Leisen
Sind es die Leisen,
die wir hören sollten, um zu verstehen?
Sind es die Worte, die niemals gesagt,
um die Entfremdung zu erklären?

Die Verklärung dieses Bundes,
die Sassen, die dem Bunde so eigen sind,
jeder für sich ein seltenes und edles Menschenkind,
und doch
der Nebel der Gewohnheit er löst alles auf,
der Zauber des Beginns, er ist verflogen.

Wie willst Du deine Ordnung wiederfinden,
im Nebel der eigenen Fiktion?

Schlaraffia, das ist doch Abbild der Profanei
Sie gleicht sich dem Leben
Wie das eine dem anderen Ei.
Das Ritual enthebt sie dem Einerlei
.
Die Sassen mit all ihren Künsten und Eigenheiten,
sie sind das Leben in unserem Bunde
ihre Stimmen – ob laut ob leise,
sie führen aus dem Nebel
und leiten zum Sinn dich hin.

Du musst Schlaraffia nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.

Wirf die Zweifel von Dir
Trink von der Freude der Jugend,
labe dich am Skurrilen der Alten
singe und lache
finde die Wörter, sei Schlaraffe,
die Freude,
die kannst Du selber nur dir geben,

Schlaraffia, dass ist das Leben.

Lulu, ludum ludite, spielt das Spiel